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Wo samma ...
Da samma, ...
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(Alle Entfernungen sind Luftlinie gerundet.)
Ganz in der Nähe ...
gibt’s mehr bayerische Schmankerl,
die auch einen Besuch Wert sind:
Fast genauso sind die, ...
die es hier zu sehen gibt.
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Hast du g’wusst, ...
was wirklich hilft in einer Gesellschaft der vielen ICH’s?
Ganz einfach, wir machen da einen Plural d’raus :-)
Da wird dann aus den ICH’s ein WIR.
... ach so, was wir zwei ICH’s an dieser Stelle mit dem OIS da machen?
Auch ganz einfach:
Wir probier’n das WIR.
Was moanst du?
Gibt es den Wurstkuchlhund wirklich?
Diese Frage stellte mir vor einiger Zeit ein etwa achtjähriger Junge nach einer Lesung aus meinem gleichnamigen Kinderbuch in einer Grundschule.
Zunächst war ich verwundert über diese Frage. Sollte der Junge tatsächlich annehmen, dass es früher einmal einen Hund gegeben hat, der in Regensburg lebte und fliegen konnte, weil ihm die Bratwürstl in der Wurstkuchl so gut schmeckten? Die Frage zeigte jedenfalls, dass er es immerhin für möglich hielt. Und warum nicht? Gibt es nicht die unglaublichsten Geschichten? Und oft stellt sich heraus, dass etwas wahr ist, was man für unmöglich gehalten hat.
Aber das sagte ich natürlich nicht. Stattdessen sagte ich, wahrheitsgemäß, ungefähr Folgendes:
...
...
Wollen Sie wissen, wie diese Geschichte weiter geht?
Sehr gerne erzähle ich es Ihnen.
... einfach hier klicken:
Helmut Hoehn • Autor und Illustrator
Dahoam is ...
Im Bäckerladen
Vor ein paar Tagen trank ich in einer Bäckerei eine Tasse Kaffee und dabei wurde ich Zeuge eines denkwürdigen Dialogs - denkwürdig nicht nur seines Inhalts, sondern auch seiner Lautstärke wegen. Denn die beiden, die ihn führten, ein etwa fünfzigjähriger hagerer Mann von unscheinbarem Äußeren und eine etwas rundliche Verkäuferin um die Dreißig, schrien sich jeden Satz zu, obwohl sie höchstens zwei Meter voneinander entfernt waren.
"Jetzt geh ich schon seit sechs Jahren in diesen Bäckerladen, und ich will immer nur ein Stück, ein Schokoladencroissant! Nie will ich mehr!", schrie der Mann, wobei er das "ein" in die Länge dehnte und noch lauter schrie als den Rest des Satzes. "Wenn ich Sie nicht frag, ob Sie außerdem noch was wollen, krieg ich einen Anschiss von oben!", schrie die Bäckereiverkäuferin zurück, "und ich will keinen Anschiss von oben!"
"Und ich will von Ihnen nicht mehr gefragt werden, ob ich außerdem noch was will! Ich will immer nur ein Stück, das wissen Sie doch!", schrie der Mann. "Ich muss Sie aber fragen, sonst krieg ich einen Anschiss von oben!", schrie sie zurück.
"Darauf pfeif ich!", schrie der Mann, "und dass Sie’s wissen: das haben Sie jetzt davon! Jetzt muss ich mir einen neuen Bäckerladen suchen, mir reicht es jetzt mit Ihnen, und beschweren werde ich mich auch über Sie! Dann kriegen Sie ihren Anschiss von oben!"
"Dann suchen Sie sich doch eine neue Bäckerei, ich bin froh, wenn ich Sie hier nicht mehr sehen muss!", schrie sie, stopfte das Croissant in eine Tüte und schob es über die Verkaufstheke.
"So eine Unverschämtheit!", schrie er, "Sie sind eine ganz unverschämte Person! Sie wissen ganz genau, dass ich nicht mehr gefragt werden will, ob ich noch was will, und jedes Mal fragen Sie mich wieder!"
Er packte sein Schokoladencroissant, legte das abgezählte Geld hin und stürzte zur Tür hinaus.
Die Bäckereiverkäuferin war den Tränen nah, wandte sich dann aber rasch einem Kunden zu, der gerade hereingekommen war und zwei Semmeln verlangte. "Und außerdem?" fragte sie mit belegter Stimme, kaum hörbar. "Mei, gut, dass Sie fragen, außerdem hätt ich gern noch zwei Brezen", antwortete der junge Mann, "die hätt ich jetzt fast vergessen." Die Bäckereiverkäuferin steckte das Gewünschte in eine Tüte und legte noch eine extra Breze oben drauf. "Weil’s auch noch freundliche Menschen gibt", sagte sie und lächelte.
Helmut Hoehn - Autor & Illustrator

































